Homeoffice: unmotiviert und träge – 6 Tipps, um das zu vermeiden

Wie man sich im Homeoffice einrichtet, habe ich bereits in meinem Artikel „Homeoffice Segen oder Fluch“ geschrieben. Viele sind bereits 6 oder mehr Wochen im Homeoffice und oftmals ist noch kein Ende abzusehen. 

Selbstdisziplin schön und gut, aber das gelingt nicht jedem. Aber wie motiviert man sich? Fernab der Kollegen? Fernab fester Strukturen? Wie überwindet man den inneren Schweinehund? Wie trotzt man allen Ablenkungen?

Hier meine Tipps:

1. To-do-Liste erstellen

Am Anfang einer Woche oder noch besser am Wochenende zuvor sollte man alle Aufgaben, die in dieser Woche erledigt werden müssen, aufschreiben. Aber Vorsicht! Die to-do-Listen sollte realistisch und nicht zu lang sein. Lange Listen demotivieren eher als dass sie motivieren. Größere Aufgaben sollten nochmals in kleinere unterteilt werden. So z.B. Steuererklärung: Belege sammeln / Belege sortieren / Formulare ausfüllen.

Anschließend verteilt man die Aufgaben auf verschiedene Wochentage und priorisiert diese. „Eat the frog“ – heißt, das Unangenehmste sollte man morgens zuerst abarbeiten. So hat man für den Rest des Tages ein gutes Gefühl, etwas geschafft zu haben. 

Erledigte Arbeiten können dann abgehakt werden. Das aktiviert das innere Belohnungssystem und motiviert für nachfolgende Tätigkeiten. Die Folge: weniger Stress!

2.  Ablenkungen vermeiden

Emails sind da ein schönes Beispiel. Kaum sind sie angekommen, meint man, man müsste sie lesen. Und schon ist man wieder abgelenkt. Besser ist es daher, eine bestimmte Zeitspanne festzulegen, in der man sich nur um die Emails kümmert. Das gleiche gilt für Facebook, Instagram und Shopping-Seiten…

3. Gezielte Pausen einlegen

Pausen sind ganz wichtig. Nein, man schafft nicht mehr, wenn man durcharbeitet. Ganz im Gegenteil: Leistung und Konzentration sinken mit der Zeit. Pausen sind Pausen und sollten zur Regeneration genutzt werden. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird so enorm gesteigert und man kann deutlich effektiver arbeiten.

4. Sich auf eine Sache konzentrieren.

Auch wenn viele das meinen, Multitasking funktioniert nicht. Denn in Wirklichkeit machen wir nicht zwei Dinge gleichzeitig, sondern springen von einer Sache, von einem Thema zum nächsten mit der Folge, dass man für beides deutlich länger braucht. 

5. Pomodoro-Technik

Und nun geht es los! Aber irgendwie doch nicht? Dann hilft die Pomodoro-Technik! Danach arbeitet man 25 Minuten ohne Ablenkung; anschließend gibt es eine Pause von  2 – 3 Minuten. Das Ganze wiederholt man drei Mal, danach gibt es eine Pause von 20-30 Minuten. Und so weiter…. Die kurzen Arbeitsintervalle steigern die Motivation. Und ist man erst einmal im Thema, dann geht es doch viel leichter weiter.

Wieso „Pomodoro-Technik“ ? Dahinter steckt die Geschichte des Italieners Francesco Cirillo, der einfach nicht konzentriert arbeiten konnte. Daher fasste er während seines Studiums den Vorsatz, 25 Minuten konzentriert zu arbeiten und dann eine kleine Pause zu machen. 25 Minuten, das ist zu wenig Zeit, um lange herumzutrödeln, aber genug um ein Stück voranzukommen. Die Zeit stoppte der Student mit einer Küchenuhr in Form einer Tomate (italienisch Pomodoro) und die Pomodoro-Technik war geboren.

6. Think positiv

Eine positive Einstellung erspart viel Stress. Sie trägt dazu bei, Negatives schneller zu vergessen, Unzufriedenheit zu verhindern und letztendlich dadurch erfolgreicher zu arbeiten.

#bleibtgesund#stayathome

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close